USB-Sticks sind auch nicht ganz so sicher, wie man meinen möchte: mittlerweile gibt's da wohl einen "exzellenten Hack".
Donnerstag, 2. September 2010
Reinstecken und Kisten ownen
Samstag, 28. August 2010
Woher nehmen Sie eigentlich diese Zahlen, Herr Dr. Scheer?
Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Industrie-Lobbyisten BITKOM, bedauert in einer Pressemitteilung die verpasste Chance, das Gesundheitssystem durch die "Gesundheitskarte" wirtschaftlicher zu machen:
Mit dem elektronischen Rezept hätten sich rund 10 Milliarden Euro Schaden vermeiden lassen, der Krankenhäusern, Versicherungen und Beihilfestellen jedes Jahr durch Abrechnungsbetrug entsteht. „Diese 10 Milliarden Euro Einsparpotential gehen nun verloren, aber auch in ihrer reduzierten Version macht die Karte das deutsche Gesundheitswesen effizienter“, so Scheer. Allein durch das Lichtbild und die damit verbundene Verringerung von Missbrauch könnten jedes Jahr bis zu drei Milliarden Euro eingespart werden.
Woher nehmen Sie eigentlich diese Zahlen, Herr Dr. Scheer? Es wäre nett, wenn Sie Ihre Quellen nennen würden. Danke.
Freitag, 27. August 2010
Ihre Daten sind sicher
schon woanders:
Sicherheitslücke: Schlecker erklärt Datenleck mit "internem Angriff" - WELT ONLINE
Die Schuld sieht Schlecker dabei eindeutig bei einem externen Dienstleister. Offenbar habe dort ein „interner Angriff“ den illegalen Zugriff auf die Daten ermöglicht, sagt der Schlecker-Sprecher. Aus diesem Grund habe sein Unternehmen bereits Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Dementsprechend machen sich mittlerweile auch andere Firmen und Institutionen große Sorgen. Denn die Kundenliste des betroffenen Online-Dienstleisters ist laut einem Bericht der BILD-Zeitung reichlich prominent: Unter anderem stehen darauf das Bundesfinanzministerium, das Bundesverwaltungsgericht, der Versicherungsriese Allianz und der SPD-Parteivorstand.
So so. Das Finanzministerium also auch. Hoffentlich nicht auch das Gesundheitsministerium?
Insidermissbrauch kann so ziemlich jede "sichere" Datenbank kompromittieren. Nur bei der "Gesundheitskarte" nicht. Sagt jedenfalls das Akzeptanzmarketing.
Ich sehe das differenzierter ![]()
Mittwoch, 25. August 2010
Die Gesundheitskarte schafft Transparenz im Leistungsgeschehen
Der erste Prozess gegen die "Gesundheitskarte" wird morgen, 26.08.2010, 12:00 Uhr, vor dem Sozialgericht Düsseldorf, 40227 Düsseldorf, Ludwig-Erhard-Allee 21, 1. Etage, Saal 139, eröffnet.
Leider ohne Sie und mich. Der Prozess ist für nicht öffentlich erklärt worden.
Freitag, 20. August 2010
Irisscanner
Will ich auch haben. Ich stelle mir so ein Ding vor die Praxis, und jeder, der zufällig vorbeikommt, wird gescannt, diagnostiziert, online an die Allgemeine Gesundheitskasse gemeldet, und sofort behandelt:
The End of Privacy: Entire City to Track People With Public Eye Scanners
There are different kinds of machines being installed across Leon, from large scanners—capable of identifying 50 people per minute in motion— to smaller ones—like the EyeSwipe in the video above—that range from 15 to 30 people per minute. These devices are being installed in public places, like train and bus stations, and connected to a database that will track people across the city.
Die Identitätskontrolle mit dem Passfoto auf der "Gesundheitskarte" ist dagegen doch ein Witz!
Freitag, 23. Juli 2010
Staatlich geförderte Rohrkrepierer
CCC | Forderungen für ein lebenswertes Netz
In Deutschland werden nicht selten IT-Projekte vergeben, denen es an sinnvoller Begründung und sachkundiger Konzeption mangelt. Regelmäßig scheitern sie auf ganzer Linie. Vom digitalen Behördenfunk über die Finanzamts-Software, über den "Exportschlager" Mautinfrastruktur bis hin zum "Exportschlager" Gesundheitskarte bietet das staatlich geförderte Portfolio reihenweise Rohrkrepierer.
Und mit dieser Nachricht beginnt die Blogpause bis zum 15.8.2010 ![]()
Donnerstag, 22. Juli 2010
Die KV Nordrhein stellt sich quer
Fördern statt fordern: Online-Abrechnung in Nordrhein
Entgegen der aktuell gültigen KBV-Richtlinie zur Online-Abrechnung, die eine verpflichtende leitungsgebundene Abrechnung aller KV-Mitglieder zum 1. Quartal 2011 fordert, setzt die Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV Nordrhein) nicht auf eine radikale Umstellung zum Stichtag, sondern weiterhin auf eine sanfte Migration, die durch gezielte finanzielle Förderung ihrer Mitglieder sukzessive vorangetrieben wird.
Dienstag, 13. Juli 2010
Protestaktion gegen eCard und Online-Stammdatenabgleich bei Minister Rösler
Etwa 25 Ärzte protestierten heute abend (12.7.2010) bei einer von der Freien Ärzteschaft (FÄ) organisierten Aktion beim Besuch von Gesundheitsminister Rösler in Düsseldorf gegen die eCard und den Online-Stammdatenabgleich. Der Minister war vom "Liberalen Netzwerk" ins Gebäude der Apobank eingeladen worden, um unter anderem zum Thema "Bürokratieabbau" zu sprechen.
Mit einem Transparent mit der Aufschrift "Online-Kontrollitis - Bürokratitis - eCard - Nein Danke" wurde der Minister von der FÄ empfangen. Flugblätter warfen die Frage auf, wie denn der Online-Stammdatenabgleich zum Bürokratieabbau in Arztpraxen beitragen könne - dies umso mehr, als es nicht Aufgabe der deutschen Ärzteschaft sei, als Außenstellen der Krankenkassen deren Verwaltungsaufgaben zu übernehmen.
Zur anschließenden Veranstaltung des "Liberalen Netzwerks" hatten sich mehrere Teilnehmer der Protestaktion angemeldet und auch Zusagen erhalten - durften dann aber aus fadenscheinigen Gründen nicht teilnehmen. "Offenbar hat das Liberale Netzwerk dem Minister unangenehme Fragen ersparen wollen, anstatt liberale Inhalte zu thematisieren", meinten Wieland Dietrich, FÄ-Vizepräsident und Dr. Gerd-Hermann Büscher, HNO-Arzt aus Essen und Teilnehmer der Aktion.
Unrechtmäßige Weitergabe von Polizeigeheimnissen
heise online - Polizeidaten-Affäre führt zu Konsequenzen
Gleich zwei Landtagsabgeordnete der CDU hatten im vergangenen Jahr eingeräumt, Polizisten dazu angestiftet zu haben, illegal Daten über Geschäftsleute aus dem Polizei-Informationssystem zu besorgen.
Während einer der beiden zurückgetreten ist, weigert sich der andere beharrlich: fehlendes Unrechtsbewusstsein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt - aber die Daten sind futsch.
Geht so etwas auch bei Krankheitsdatenbanken?
Dienstag, 6. Juli 2010
Kostensteigerungen und jahrelange Verzögerungen
Elena: Regierung offline | FTD.de
Wenn die Bundesregierung gerade dabei ist, sollte sie auch noch ihr zweites IT-Großprojekt abspecken: die elektronische Gesundheitskarte.











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